Drucken: PDF:  
Europer einig in der Nikolaikirche
Verffentlicht: 10.10.2013
Jterbog. Gern folgte Norbert Glante der Einladung der Stadtvter und -mtter zur Feierstunde der Stadtverordnetenversammlung am 3. Oktober in der Nikolaikirche Jterbogs, um dort eine europische Festrede zum Tag der Deutschen Einheit zu halten. Denn neben Vertretern der beiden deutschen Partnerstdte Waldbrl und Alar kamen auch Gste aus halb Europa nach Jterbog. Durch die innerdeutschen Partnerschaften unterhlt die Stadt nmlich ebenfalls gute Kontakte zu den "verschwisterten" Stdten Saint Ambroix in Sdfrankreich, Witham in Grobritannien, Świebodzice in Polen und Neuheim in der Schweiz.

Bei dieser illustren Festgesellschaft lag es fr den Europaabgeordneten nahe, seine Rede unter die berschrift "Europische Partnerschaften" zu stellen. Schlielich war die berwindung der deutschen Teilung nie nur eine nationale Frage, sondern immer auch eine europische. Denn der eiserne Vorhang spaltete nicht nur Deutschland, sondern ganz Europa in Ost und West. Norbert Glante erinnerte deshalb sowohl an das Ende der deutschen Teilung als auch der Spaltung Europas, mit deren Folgen die Europische Union bis heute zu kmpfen hat. Ohne bis heute existierende soziale oder rechtsstaatliche Probleme zu verschweigen, betonte der Abgeordnete jedoch, dass wir auf dem Weg zur berwindung der Spaltung ein gutes Stck vorangekommen seien. Allerdings gelte es, die neuen Gefahren durch die derzeitige Wirtschaftskrise in manchen Regionen der EU nicht zu unterschtzen. Nur die Banken zu retten und die Menschen zu vergessen, beschdige die europische Idee.

Deshalb sei es umso wichtiger, den Blick auf die regionale und lokale Ebene zu richten. Denn ohne die leidenschaftliche Mitwirkung der Akteure vor Ort, knne Europa nicht wachsen, sagte Norbert Glante. Und wie kann die europische Idee zu einer Herzensangelegenheit der Brgerinnen und Brger werden? Durch konkrete Beziehungen zwischen lebendigen Menschen! Die vielen ungezhlten Stdtepartnerschaften spielen beim Aufbau eines starken Europa eine zentrale Rolle. Ohne kulturelle, nationale und regionale Vielfalt wird die EU nicht bestehen knnen. Um dies zu verdeutlichen, zeichnete der Europaabgeordnete am Ende ein Bild in die abendliche Nikolaikirche: "Jede grenzberschreitende Partnerschaft zwischen Regionen, Landkreisen und Stdten, die Mitglieder von Stadtrten und Verwaltungen, von Menschen aus Vereinen, Feuerwehren, Schulen und Kirchengemeinden zusammenbringt, ist ein grnender Zweig am groen Baum Europa. Und dieser Baum braucht viele Zweige und ste, um am Ende blhen zu knnen. Und er braucht starke Wurzeln, um Strme berstehen zu knnen."

Weitere Infos hier!

 
Leider ist die Suchfunktion nicht mehr verfügbar, mein Provider hat das Script ohne Ankündigung abgeschaltet!
Wir suchen nach einer Lsung!

  Home
© N.Glante MdEP 1994  
Ab 1. August beginne ich eine neue Ttigkeit!