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Verffentlicht: 28.11.2013

Norbert GLANTE: "Hochgeschwindigkeitsnetze sind Basis fr Innovation und Wettbewerbsfhigkeit"

Industrieausschuss des Europaparlaments stimmt fr Richtlinie zur Kostenreduzierung des Breitband-Ausbaus

Der Industrieausschuss des Europischen Parlaments hat am Donnerstag seinen Bericht ber die Reduzierung der Kosten zum Ausbau der Breitbandinfrastruktur verabschiedet. Mit den Regelungen soll unter Einbezug der EU-weit besten Praxisbeispiele eine effiziente Entwicklung von Infrastrukturen fr elektronische Kommunikationsdienste im Hochgeschwindigkeitsbereich vorangetrieben werden.

Norbert GLANTE, Telekommunikationsexperte im Industrieausschuss, ist zufrieden mit der Abstimmung: "Rohre und Leitungen verlegen ist extrem kostspielig. Die Verlegung ist der grte Faktor bei Investitionen in Hochgeschwindigkeitsnetze, die unsere Wirtschaft dringend braucht, um innovative und wettbewerbsfhige Geschftsmodelle zu entwickeln."

Allerdings hat eine konservativ-liberale Ausschussmehrheit den als Verordnung geplanten Vorschlag der EU-Kommission schlielich gegen den Willen der Sozialdemokraten in eine Richtlinie umgewandelt. Das gibt den Mitgliedstaaten die Mglichkeit, die Vorgaben flexibel in nationales Recht umzusetzen, was jedoch voraussichtlich zu Verzgerungen fhren wird. "In der erweiterten Nutzung bereits bestehender unterirdischer Rohrsysteme auch fr Breitbandnetze liegt ein groes Potenzial an Synergieeffekten eine schnell greifende Verordnung wre hier wnschenswert gewesen, um den dringend ntigen Ausbau dieser Infrastruktur EU-weit zu beschleunigen", kritisiert der SPD-Europaabgeordnete Norbert GLANTE.

ber eine einheitliche nationale Informationsstelle soll dem abgestimmten Bericht des Ausschusses nach knftig das Genehmigungsverfahren fr die Bauarbeiten erleichtert und koordiniert werden. Netzbetreiber, die Investitionen in Breitbandnetze planen, sollen hierber Mindestinformationen erhalten, mit denen sie das Potenzial der bestehenden Infrastrukturen in einem bestimmten Gebiet einschtzen knnen. "Investoren brauchen Zugang zu Informationen, um ihre Projekte planen zu knnen", so Norbert GLANTE, "von daher bin ich froh, dass wir uns mit der Forderung nach einer einheitlichen Informationsstelle gegen die konservative Fraktion durchsetzen konnten."

Weitere Informationen: Bro Glante +32 2 28 45356 und Jan Rmann +32 473 864 513 (Pressesprecher)

 

 
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